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WIE LANGE WILLST DU DIR SELBER DIE CHEMIE NOCH ANTUN?

                                                                                                                                                Wie lange willst du dir selber die Chemie noch antun?
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenige meiner Neukunden
sich wirklich mit gesunder Hautpflege beschäftigen. Wenn ich in meinen Beratungsgesprächen mit Kundinnen nachfrage, ob sie sich mit den Inhaltsstoffen der von ihnen beInutzten Kosmetikprodukte auskennen, bekomme ich immer wieder Antworten wie: “in der Parfümerie, wo ich meine Sachen kaufe, haben sie nur gute Sachen.” oder „mein Hautarzt hat gesagt, ich darf nichts anderes anwenden“ und „ich kaufe alles in der Apotheke, dann weiß ich auch, dass meiner Haut nichts schlimmes passiert. Viele Menschen denken bei dem Wort „Apotheke“ an Gesundheit und vergessen, dass das Lager einer Apotheke überwiegend ein ‚Chemiebunker ist‘ .

Frage ich weiter nach, stellt sich oft heraus, dass die meisten Neukundinnen Aussagen zu Produkten und Inhaltsstoffen gar nicht prüfen. Meistens tun sie es erst dann, wenn sie, nachdem sie bereits viele Jahre bestimmte Produkte benutzt haben plötzlich allergisch auf ihre Pflege reagieren oder ein Akne Schub auftritt. Auf die Frage, ”beschäftigen Sie sich denn schon mit Inhaltstoffen?” kommt oftmals ein “Nein”. Und bei genauer Analyse der vom Kunden mitgebrachten Pflege folgt nicht selten ein großer Schreck und es taucht sofort die Frage auf, warum das überhaupt hier in Deutschland erlaubt ist.

In sehr vielen Pflegeserien finden wir Chemie. Und diese hat nichts, aber auch gar nichts auf unserer Haut zu suchen! Sie bringt nicht nur Stoffe auf unsere Haut, die da nicht hingehören, sondern sie sorgt zudem unweigerlich für ein energetisches Ungleichgewicht . Es ist inzwischen bekannt, das z. B. chemische Konservierungsstoffe erbgutverändernde Langzeittfolgen haben, dass sie allergisierend wirken, und dass sie toxisch, also giftig für uns sind und krebserregende Nitrosamine bilden können.

Vielen Endverbrauchern ist zwar bekannt, dass Erdöle und Parabene nicht gesund für die Haut sind, aber ein tiefes Wissen über die Auswirkung chemischer Inhaltsstoffe auf die Haut und sogar mittel- bis langfristig auf die gesamte Gesundheit, besteht bei vielen Menschen nicht. Ist das nicht verwunderlich? Dass so viele so sorglos mit Dingen umgehen, mit denen sie so nah in Berührung kommen? Etwas, das ich an meine Haut lasse, an mein größtes Sinnesorgan, an den “Spiegel meiner Seele”? Dürfen wir nicht gerade dort das Allerbeste verwenden? Dürfen wir nicht gerade dort uns selbst unseren eigenen Wert beweisen? Was wir uns selbst wert sind? Indem wir uns wirklich nur mit reiner Naturkosmetik verwöhnen, die uns wirklich gut tun?

Wenn jahrelang, Tag ein, Tag aus, bei der täglichen Anwendung von Kosmetik chemische Wirkstoffe über unsere Hände und unsere Haut in den eigenen Körper gelangen – was mag das langfristig wohl für unsere Gesundheit bedeuten? Schließlich gelangen Wirkstoffe, z. B. über Liposome, in tiefe Hautschichten. Informierte Kundinnen wissen das ja auch. Aber ist ihnen wohl auch wirklich bewusst, was schädliche Inhaltsstoffe auf Dauer anrichten können?

Denn wird ein Produkt über Jahre genutzt, und ist die Gewohnheit erst einmal eingezogen in unserem Alltag, dann wird das Thema der Inhaltsstoffe einfach verdrängt. Es wird sozusagen ausgeblendet. Es wird einfach so getan, als ob es nicht besteht. Das sehe ich bei vielen Kundinnen. Während sie weiterhin Produkte nutzen, deren Inhaltsstoffe zumindest bedenklich sind – und das in unabhängigen Analysen und Studien auch öffentlich für jeden lesbar ist, (z. B. auf der herstellerneutralen Internetseite http://www.cosmeticanalysis.com/) – findet im eigenen Badezimmer kaum Fortschritt statt. Die gesamte Wirtschaft lebt von Veränderung, das gesamte Leben lebt von Verbesserung. Möchtest du denn wirklich auf dem alten Stand der Dinge hocken bleiben, während die Welt um dich herum sich längst weitergedreht hat?

Es gibt auch Kosmetikherstellerlisten, z.B. von Global 2000, die Firmen benennen, die auf ihrer Verpackung mit Naturkosmetik werben, die allerdings keinem Naturkosmetikstandard entsprechen. Auch hier wird Endverbrauchern demonstriert, dass es wichtig ist, sich mit dem Thema Inhaltsstoffe intensiv zu beschäftigen. Für ein solches Verhalten gibt es einen hübschen Fachausdruck. ‚Greenwashing‘ nennt sich diese grüne Augenwischerei. Sie ist in nahezu jeder Branche zu finden. Ein bisschen hübsche Öko-Girlande um die Verpackung, ein, zwei veränderte Inhaltsstoffe, und schon bin ich ‚Natur‘.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, meinen Kundinnen das Allerbeste anbieten zu können, was nach heutigem Kenntnisstand der Wissenschaft und medizinischen Forschung möglich ist.

Deshalb schreibe hier über dieses Thema. Deshalb meine Initiative.

Liebe Kundinnen macht euch schlau! Glaubt nicht einfach alles, was euch erzählt wird. Nicht von der Werbung, nicht vom Verkaufspersonal in Drogerien oder in Parfümerien, und auch nicht von mir.

Prüft die Inhaltsstoffe. Lernt etwas über die Langzeitfolgen. Und bleibt nicht bei eurer bisherigen Kosmetik, nur weil ihr sie ja schon seit Jahren benutzt und ‚bisher nichts passiert ist‘. Die Zeit bleibt nicht stehen. Und neues Wissen darf jedem Menschen zu seinem Vorteil gereichen. Auch dieses Geschenk des Lebens, neues Wissen, dürfen wir annehmen.