Sommer, Sonne – Sonnenbrand

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Ist es nicht herrlich?

 

Wir können wieder nach Draußen, die dicken Wintersachen sind weggepackt, und wir brauchen nur noch leichte Kleidung.

Nach den langen Wintermonaten bekommt unser Leben wieder eine ganz andere Qualität.

Laue Sommerabende laden in den Biergarten, und die Wochenenden rufen zu einem Kurzurlaub. Vielleicht denkt der ein oder andere von euch auch schon mit Vorfreude an den kommenden Urlaub, während er in der Mittagspause auf der Parkbank das Gesicht schon mal sehnsüchtig in Richtung Himmel streckt.

Child with vintage suitcase on summer vacation. Travel and adventure concept

So gerne wir die Sonne auch haben, so sehr wir es auch lieben, von ihrgewärmt und liebkost zu werden, wir es genießen ihre Strahlen sanft unsere Haut streicheln zu lassen, so sind wir uns auch bewusst, dass wir sie trotzdem mit Vorsicht genießen sollten.

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Denn zu viel des Guten kann uns schaden. Ein Sonnenbrand tut nicht nur weh, er hinterlässt auch Langzeitfolgen in und auf unserer Haut und kann im schlimmsten Fall irgendwann Hautkrebs zur Folge haben.

INFO ZU SONNENSCHUTZ BEWUSSTSEIN!

Wie viel Sonne wir vertragen ist abhängig vom Hauttyp und vom Ort, an dem wir die Sonne genießen. In Mittel- und Westeuropa haben ihre Strahlen eine andere Wirkung als in der Nähe des Äquators oder in Australien.

Und während ein dunkler Hauttyp ganz viel Melanin produziert  (das Pigment, das unsere Haut vor den negativen Folgen der Sonne schützt) und als Bräune sichtbar wird – plagt einen hellen Hauttyp bereits ein heftiger Sonnenbrand.

Und da die Menschen in starken Sonnengebieten mehr Schutz brauchen, sind sie dort auch von Natur aus ‚dunkler‘, als hier bei uns.

Kosmetikerinnen – die Expertinnen für Sonnenschutz

Unsere Aufgabe als Kosmetikerin ist es, unsere Kundinnen individuell zu beraten. Gemeinsam finden wir zunächst den Hauttyp heraus (hierzu gibt es sehr gute Information mit der Einteilung in die gängigen Hauttypen bei Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Hauttyp.

Im weiteren geht es darum, welches Pflege- und Sonnenschutzprodukt das Beste für ‚genau‘ welche Haut ist.

Der Markt der Sonnen-schutzprodukte lässt sich grob in zwei Bereiche einteilen, und diese beiden ‚Arten‘ von Schutz unterscheiden sich grundlegend. Die meisten Sonnencremes basieren auf chemischer Wirkung!

Als Naturkosmetikerin, die sich seit Jahrzehnten intensiv mit der Zusammensetzung von Kosmetika beschäftigt hat – kann ich auch hier wiederum von Chemie nur abraten – auch wenn ‚alle das doch so machen‘, schon seit Jahrzehnten damit ‚nichts passiert ist‘ und die Werbung uns überall etwas anderes zu erzählen versucht.

Der chemische Sonnenschutz 

Bei chemischen Filtern, nimmt die Haut das UV-Licht auf und gibt dabei Wärme ab.

Wir können uns schon mit gesundem Menschenverstand klar machen, dass es einer überhitzten Haut (die ja von zu viel Sonne sowieso schon ‚glüht‘!) nicht gut tut, durch Mineralöle jetzt auch noch in einem Wärmestau gehalten zu werden.

Hierdurch  entsteht aber genau dieser Hitzestau, d. h. innerhalb der oberen Hautschicht ein okklusiver (verschließender) Effekt. Dadurch kann auch Talg nicht abfließen und Komedonen (Mitesser) entstehen. Zahlreiche chemische UV-Filter sind mittlerweile als hormonaktiv bekannt (auch etwas, das wir alle nicht wirklich auf unsere Haut auftragen und in die Gewässer abgeben möchten!)

Und die allermeisten dieser Produkte enthalten zudem bedenkliche Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, die unsere Körper – wie auch unsere Gewässer – belasten, und die gerade in Kombination mit Sonne allergische Reaktionen hervorrufen können.

             eddcca2e-fca4-419c-9396-ac9788397f27                                                  Mineralische Lichtschutzfilter –     
die Alternative ohne Chemie

Was also wäre eine Alternative?

Als Naturkosmetikerin rate ich zu gut verträglichen, mineralischen Lichtschutzfiltern wie in FÜR DAS GUTE LEBEN vorhanden.

Sie nehmen das UV-Licht nicht auf, sondern reflektieren und absorbieren es, ähnlich wie kleine Spiegel. Sie dringen nicht in die Haut ein, sondern reflektieren das Sonnenlicht an der Hautoberfläche.

Die Haut wird durch die Inhaltsstoffe also lediglich ‚abgedeckt‘, ähnlich dem Effekt, den auch Kleidung hat, und die ‚von außen‘ vor der Sonne schützt.

Mineralische Lichtschutzfilter, wie sie bspw. in meinem Produkt BEWUSSTSEIN verwendet werden, sind sofort wirksam, sie benötigen keine Vorlaufzeit, bevor ihre Wirkung einsetzt (so wie auch ein T-Shirt sofort schützt, wenn ich es überziehe), und sie haben eine viel größere Hautverträglichkeit, weil sie eben nicht ‚einziehen‘ (das ist besonders wichtig für Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut, die allergisch auf chemische Filter reagieren!).

Und genau hier setzt manchmal die Kritik an.

Was hat „Nano-“ denn in „Naturprodukten“ zu suchen?

Dürfen wir dann überhaupt noch von einem „Naturprodukt“ sprechen? Ja. Wir dürfen. Denn wenn wir eine möglichst ‚unschädliche‘ Methode suchen, um unsere Haut, die unserer Kinder und die Natur zu schützen, dann muss das Mittel der Wahl das sein, das den ‚geringst möglichen Schaden‘ anrichten kann. Und das bedeutet überhaupt nicht cremen, nur im Schatten bleiben, immer bekleidet … oder aber einen Schutz anwenden, der größtmöglich ‚neutral‘ wirkt.

Seit 2002 sind Mineralpigmente in der „Verordnung kosmetischer Mittel“ als mineralischer UV-A und UV-B-Filter gelistet. Im Jahr 2008 gab es dazu einige kritische Stimmen.  Zahlreiche Studien, einschließlich derjenigen, die im Rahmen des Forschungsprogramms NANODERM der Europäischen Union durchgeführt wurden, sind im Gegensatz dazu zu der Schlussfolgerung gelangt, dass Nanopigmente die Hautbarriere nicht durchqueren – selbst in Fällen, in denen die Haut beschädigt ist, wie etwa bei Psoriasis (wer dazu mehr Detailwissen haben möchte, der findet eine vertiefende Broschüre hier zum schlau machen).

Bei der Entwicklung meiner Naturkosmetikserie FÜR DAS GUTE LEBEN habe ich mich ganz klar und eindeutig für mineralischen und gegen chemischen Hautschutz entschieden. Mein Hersteller hat mir bestätigt, dass bspw. die Verwendung von Alufolie in der Küche um ein vielfaches ‚gefährlicher‘ ist, als das in meinem Produkt BEWUSSTSEIN enthaltene Aluminiumoxid. Die von mir verwendeten Nanos sind größer als 100nm und es ist unmöglich, dass so ‚riesige‘ Partikel in eine gesunde Haut überhaupt einziehen könnten. Zudem müsste das Aluminium noch um ein paar tausend Grad erhitzt werden, damit überhaupt irgendeine negative Reaktion entstehen könnte.

Sonnenallergie – Pusteln und Mallorca-Akne

Chemie in Sonnencremes hat neben dem Okklusionseffekt aber noch weitere gravierende Nachteile, im Gegensatz zu mineralischen Pigmenten. Denn chemisch basierte Sonnencreme kann tatsächlich die Ursache für eine Sonnenallergie sein! Hier scheinen die Kombination von Emulgatoren, Fetten und Duftstoffen, die in vielen

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Sonnencremes enthalten sind, gemeinsam mit der Sonne unverträglich zu sein.

Wer also unter der sog. ‚Mallorca-Akne‘ leidet, der sollte unbedingt darauf achten, emulgator- und fettfreie Sonnenschutzmittel zu verwenden. Und dabei auch andere Kosmetikprodukte wie After-Sun- und Hautlotionen nicht vergessen und diese auf ihre Inhaltsstoffe überprüfen – und gegebenenfalls das Produkt wechseln (zumindest während des Urlaubs!). Letztlich können auch bestimmte Medikamente wie Antibiotika und Antidepressiva zu Hautirritationen in Verbindung mit Emulgatoren, Fetten und Duftstoffen in der Sonne sorgen.

Auf welche Sonnenpflege der Körper reagiert, kann  u.a. kinesiologisch getestet werden Grundsätzlich gilt jedoch ganz sicher: ‚weniger ist besser‘ – schon allein, um ggf. den Verursacher einer allergischen Reaktion ausfindig machen zu können.

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So wünsche ich euch allen einen wundervollen Sommer mit viel Sonnenschein und mit gutem Schutz. Und wer sich jetzt vielleicht fragt, warum es bei FÜR DAS GUTE LEBEN nur eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 gibt, der sei auch hier ganz beruhigt.

Der LSF 20 in BEWUSSTSEIN hält ca. 80 % der Lichtstrahlen zurück.

Ein LSF 50 (der nur über Chemie zu erzielen wäre!), hält etwa 83–85 % der Lichtstrahlen zurück.

Die chemische Belastung solcher Sonnenprodukte für den Körper ist aber enorm hoch. Der Preis, den wir für diese 3-5 % ‚mehr Schutz‘ bezahlen müssten, ist mir – basierend auf meine Erfahrung und Wissen – schlichtweg zu teuer.

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